ALTINA = alternativ - innovativ - nachhaltig

ALTINA Global Network SCE

ALTINA Global Network SCE ist eine Europäische Genossenschaft zur Förderung von Erneuerbare Energien und Gemeinnützigkeit.

 

Mit ALTINA zum Bestpreis erhalten Mitglieder bis zu 30% TaxBonus, bei Waren- und Dienstleistungen für den privaten Bedarf

 

Wir laden Sie ein, Mitglied der ALTINA zu werden.

 

Mit dem Beitrittsgutschein können Sie der ALTINA kostenlos beitreten.

ALTINA fördert gemeinnützigen Wohnungsbau

ALTINA Wohnbau-Anteile

Der Erwerb von Wohnbau-Anteilen bietet unseren Mitgliedern nachhaltige Sachwertsicherheit gegen drohende Inflationsverluste bei Geldanlagen und Ausfallrisiken bei Papierwerten.

 

Die Vermietung der schuldenfreien Immobilien an unsere Mitglieder dient der Nachhaltigkeit, da diese als Mietkäufer monatlich Wohnbau-Anteile erwerben und als Miteigentümer auf einen guten Erhaltungszustand der Immobilien achten.

 

Ein weiterer Vorteil ist, dass aus den Verkaufserlösen Wohnbau-Anteile fortlaufend neue Immobilien gebaut werden können, oder alternativ dazu, eine inflationssichere Immobilien-Rente vereinbart werden kann.

 

Vorteil für Investment-Mitglieder: Sicherheit durch nachhaltige und schuldenfreie Wohnbau-Anteile vs. Inflations- und Ausfallrisiken bei Geld und Papierwerten.

 

Vorteil für Mietkauf-Mitglieder: Sicherheit durch schuldenfreien Erwerb von Wohneigentum vs. Risiko durch lebenslange Mietzahlungen ohne Vermögensbildung.

ALTINA Wohnbau-Anteile
Die Konzeption der "ALTINA Wohnbau-Anteile” befindet sich in der Entwicklung und muss im Detail noch ausgearbeitet werden.
Stand: 19. August 2019
ALTINA Wohnbau-Anteile 190819.pdf
PDF-Dokument [2.2 MB]

Eignet sich gemeinnütziger Wohnbau für nachhaltige Vermögensbildung?

 

Ja, denn Wohnbau ist ein unverzichtbarer Sachwert. Die Wertentwicklung der ALTINA Wohnbau-Anteile orientieren sich am Preisindex der Baukosten für Wohngebäude gemäß Statistisches Bundesamt. Von 2000 bis 2019 sind die Baukosten für Löhne und Material um 43% gestiegen. Im gleichen Zeitraum hat der EURO 30% an Wert verloren.

 

Für Mietkäufer kosten die lastenfreien Wohnbau-Anteile immer 1,25 €. Steigen die Baukosten um 20%, dann benötigen die Mietkäufer je Quadratmeter Wohnraum 20% mehr Anteile. Die Verkäufer von Wohnbau-Anteilen erhalten damit immer den Preis der aktuellen Baukosten je Quadratmeter Wohnraum.

 

Fazit: Wohnbau-Sachwert schlägt Geldwert.

ALTINA Wohnbau-Kalkulation im Vergleich
Können gemeinnützige Vereine und gemeinnütziger Wohnbau gleichzeitig und steuerlich vorteilhaft gefördert werden?

Die ALTINA Wohnbau-Kalkulation vergleicht den Erwerb von ALTINA Wohnbau-Anteilen mit und ohne Spende bei unterschiedlichen Steuersätzen.
Stand: 19. August 2019
ALTINA Wohnbau-Kalkulation im Vergleich.[...]
PDF-Dokument [2.8 MB]

DIW Berlin, Wochenbericht 29/2019

Staatlich geförderter Mietkauf kann einkommensschwachen Familien Weg in die eigenen vier Wände ebnen

Süddeutsche Zeitung, 22. März 2019

Schickes Wohnen zum halben Preis

ALTINA fördert Erneuerbare Energien

ALTINA Energie-Anteile

ALTINA investiert in Erneuerbare Energien am Wohnort unserer Mitglieder.

 

Können gemeinnützige Vereine und erneuerbare Energie gleichzeitig und steuerlich vorteilhaft gefördert werden?

 

Ja, Sie kaufen ALTINA Energie-Anteile und spenden einen Teil der Anteile an gemeinnützige Vereine. Mit den von Ihnen gespendeten Anteilen können hilfebedürftige Personen der ALTINA kostenlos beitreten und von den Bonus-Gutschriften der Genossenschaft profitieren. Durch InfoBonus und Steuererstattung werden die von Ihnen gespendeten Anteile ganz oder teilweise (über)kompensiert.

 

Fazit: Mittels Steuer-Spende können gemeinnützige Vereine und erneuerbare Energie gleichzeitig und steuerlich vorteilhaft gefördert werden.

ALTINA Energie-Kalkulation im Vergleich
Die ALTINA Energie-Kalkulation vergleicht den Erwerb von ALTINA Energie-Anteilen mit und ohne Spende bei unterschiedlichen Steuersätzen.
Stand: 20. August 2019
ALTINA Energie-Kalkulation im Vergleich.[...]
PDF-Dokument [2.8 MB]

ALTINA fördert Klima- und Naturschutz

ALTINA Naturschutz-Anteile

Als global investierende Genossenschaft nehmen wir unsere unternehmerische Verantwortung für den Schutz der Umwelt und den Zusammenhalt der Gesellschaft sehr ernst. Eines unserer wichtigsten Ziele ist deshalb die Förderung von Klima- und Naturschutz.

 

Energiesystem der Zukunft: mit dem Naturschutz vereinbar!

Michael Schäfer, Leiter Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland erklärt: „Zentral für ein Gelingen der Energiewende ist, die Interessen der Menschen vor Ort und die Anliegen des Naturschutzes zu berücksichtigen. Das bedeutet, dass neben der Flächenverfügbarkeit auch planerische Aspekte eine stärkere Rolle spielen müssen. Denn eine mit Weitsicht gestaltete Energiewende lässt Menschen an ihr teilhaben – politisch in der Planung, aber auch finanziell in der Umsetzung – und schafft so Akzeptanz“, so Schäfer. Andere Länder wie Dänemark haben solche finanziellen Teilhabemodelle bereits erfolgreich umgesetzt. „Auf diese Weise gelingt die Energiewende in Einklang mit Mensch und Natur.“

 

Das CleanEnergy Project ist ein Online Magazin über das Zusammenspiel zwischen Gesellschaft, Wirtschaft, Umwelt, Energie und Technologie auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

 

Sektorenkopplung in Wärmenetzen: Wie Erneuerbare Energien die Wärmewende voranbringen können

 

Weltpremiere: Neuer elektrothermischere Energiespeicher in Betrieb

 

Quer, BR, 25.04.2019
Hochspannung: Können neue Stromspeicher Trassen verhindern?

 

Die Anstalt vom 9. April 2019 klärt auf über die Ursachen und den CO2-Verbrauch in Deutschland.

 

Prof. Hans Werner Sinn: ENERGIEWENDE - System Crash

 

Prof. Hans Werner Sinn: Energiewende ins Nichts

 

Greenpeace Energie e.G: So funktioniert Windgas

 

Zukunftsperspektive für Stadt und Land

 

ALTINA fördert nachhaltigen Sandelholz-Anbau

ALTINA Sandelholz-Anteile

ALTINA fördert den CO2-neutralten Anbau von indischen Sandelholz.

 

Eignet sich CO2-neutraler Sandelholzanbau zur Vermögensbildung?

 

Ja, denn Sandelholz ist ein einzigartiger Sachwert. In Indien ist Sandelholz als "Königsbaum" vom aussterben bedroht und von der IUCN als gefährdete Art unter Schutz gestellt. Um den Bedarf zu decken wird Indisches Sandelholz seit 20 Jahren im tropischen Norden Australiens umweltfreundlich angebaut und zu verschiedenen Produkten verarbeitet. Das wertvolle Sandelholz-Öl wird weltweit für Medizin, Kosmetik und Kultur verwendet.

 

Die Wertentwicklung der ALTINA Sandelholz-Anteile bis 2033 entspricht dem Basis-Szenario der JC Sandelwood Invest 10 GmbH & Co. KG, mit einer kalkulierten Effektiv-Verzinsung (IRR) von 9,2% p.a. nach Steuern. Bei 2,0% Inflation p.a. wird der EURO im gleichen Zeitraum 30% an Kaufkraft verlieren. 

 

Fazit: Sandelholz-Sachwert schlägt Geldwert.

ALTINA Sandelholz-Kalkulation im Vergleich
Die ALTINA Sandelholz-Kalkulation vergleicht den Erwerb von ALTINA Sandelholz-Anteilen mit und ohne Spende bei unterschiedlichen Steuersätzen.
Stand: 17. August 2019
ALTINA Sandelholz-Kalkulation im Verglei[...]
PDF-Dokument [2.8 MB]

ALTINA fördert umweltverträgliche Mobilität

ALTINA Mobilitäts-Anteile

Eines der drängenden Probleme auf unserer Erde ist die Klimaveränderung durch den zu hohen CO2-Ausstoß aufgrund des großen Verbrauchs an fossilen Energieträgern. Luftschadstoffe und der Verkehrslärm beeinträchtigen die Gesundheit der Bürger in besonderem Maße und mindern die Lebensqualität. Die Mitglieder der ALTINA werden ermuntert, den Anteil des nichtmotorisierten Individualverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen zielstrebig und spürbar zu erhöhen.

 

Der VCD - Für eine umweltverträgliche, sichere und gesunde Mobilität.

 

Power to Gas - Mikrobiologisch erzeugter Treibstoff aus CO2 mit Wind- & PV-Strom

ALTINA fördert mehr Netto vom Brutto

ALTINA zum Bestpreis

Mit ALTINA zum Bestpreis nutzen wir das Steuerprivileg von Genosschaften in Deutschland, zum Vorteil unserer Mitglieder.

 

Zur Förderung von mehr Netto vom Brutto kauft ALTINA vorab Waren- und Dienstleigungs-Kontingente für den privaten Bedarf zum Bestpreis.

Diese Kontingente stehen Ihnen bei unseren Bestpreis-Partnern mit bis zu 30% TaxBonus auf den Rechnungsbetrag zur Verfügung..

 

Die TaxBonus-Gutschriften von bis zu 30% stammen aus steuerlichen Ersparnissen gegenüber dem Rechnungsbetrag und nicht aus Nachlässen oder Rabatten zulasten der Nettogewinne unserer Bestpreis-Partner.

ALTINA-Mitglieder kaufen zum Bestpreis
ALTINA TaxBonus bis zu 30% aus steuerlichen Ersparnissen.
Stand: 22. August 2019
ALTINA kauft zum Bestpreis 220819.pdf
PDF-Dokument [411.4 KB]

Vorteile für Unternehmer: mehr Umsatz und bessere Kundenbindung durch TaxBonus-Gutschriften für Kunden, ohne Belastung der Nettogewinne, InfoBonus für die Empfehlung neuer Mitglieder und kostenlose Werbung im Bestpreis-Portal, steuerliche Förderung von Nachhaltigkeit und mehr Netto vom Brutto durch Erwerb und Spende von Bestpreis-Anteilen der ALTINA.

 

Vorteile für Kunden: mehr Netto vom Brutto, unabhängig sonstiger Nachlässe oder Rabatte, durch TaxBonus-Gutschriften von bis zu 30%, InfoBonus für die Empfehlung neuer Mitglieder, steuerlich Förderung von Nachhaltigkeit und mehr Netto vom Brutto durch Erwerb und Spende von Bestpreis-Anteilen der ALTINA.

 

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ALTINA InfoBonus für Empfehlungsgeber

ALTINA InfoBonus

Der InfoBonus für Empfehlungsgeber ist begrenzt, je Anteils-Kategorie und Mitglied auf jeweils die ersten 400 Anteile, die das empfohlene Mitglied mit Eigenmitteln zum Ausgabepreis von 1,25 € erwirbt. Für die Empfehlung neuer Mitglieder, die mind. 200 Anteile zum Ausgabepreis von 1,25 € erwerben, erhalten die empfehlenden Mitglieder insgesamt 20% = max. 100 € InfoBonus (Sozial-Partner 5%, Basic-Partner bis zu 10% und Aktiv-Partner bis zu 20%) in Form von kostenlosen Anteilen zum Ausgabepreis von 1,25 €.

 

Beispiel: Für die Empfehlung von 20 neuen Mitgliedern beträgt der InfoBonus für Basic-Partner bis zu 1.000 € (20 x 50 €) und für Aktiv-Partner bis zu 2.000 € (20 x 100 €).

 

Gemeinnützige Mitglieder erhalten je Empfehlung 10% InfoBonus in Form von kostenlosen Anteilen zum Ausgabepreis von 1,25 €. Je Anteils-Kategorie ist der InfoBonus begrenzt auf 2 Empfehlungen (max. 20%) bzw. 0,25 € je Anteil und wird ab dem 401. mit Eigenmitteln erworbenen Anteil auf alle weiteren Anteile vergütet, die mit Eigenmitteln zum Ausgabepreis von 1,25 € erworben wurden.

 

Beispiel: Bei 2 Empfehlungen und den Erwerb von Anteilen für 10.000 €, beträgt der InfoBonus 1.900 € bzw. 950 € je neues Mitglied.

 

 

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Einer für alle, und alle für einen!

Die Genossenschaftsidee

Die Genossenschaftsidee als eine weitreichende gesellschaftliche und institutionelle Innovation, die sich weltweit verbreitet hat und von Generation zu Generation weitergegeben wird.

 

In ihrem institutionellen Kern steht die Idee insbesondere für Eigeninitiative, Bereitschaft zur Verantwortung und Selbsthilfe, sowie eine lokale Vernetzung und Verwurzelung. Zentraler Ausgangspunkt für Genossenschaften ist ihre Staatsunabhängigkeit.

 

Genossenschaften verstehen sich darüber hinaus als parteipolitisch und religiös ungebunden und leisten einen Beitrag zur Armutsbekämpfung, zur Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen, sowie zur Sicherung der sozialen Teilhabe von Menschen.

 

„Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele gemeinsam.“ – dieses Konzept demokratischer Beteiligung begeistert heutzutage weltweit über eine Milliarde Menschen.

 

Genossenschaften sind „nicht die Lösung für alle sozialen, kommunalen und arbeitsmarktpolitischen Probleme“, aber sie fundieren auf Grundprinzipien und Werten, die es ermöglichen, anders zu wirtschaften und dabei einen „Member Value“, einen Nutzen für die Mitglieder in den Vordergrund zu stellen, der über das reine Aktionärsinteresse („Shareholder-Value“) hinausgeht.

 

Filmbeitrag:  Genossenschaften - Idee und Praxis

Förderung des Erwerbs oder der Wirtschaft

Förderung der Mitglieder

Der gesetzliche Förderauftrag von Genossenschaften ist, den Erwerb oder die Wirtschaft ihrer Mitglieder zu fördern.

 

Der Förderauftrag privilegiert die Genossenschaft gegenüber Wettbewerbern und verpflichtet sie gegenüber ihren Mitgliedern.



ALTINA erfüllt ihren Förderauftrag dadurch, dass sie bei ihren gewerblichen Mitgliedern Waren- und Dienstleistungs-Kontingente zum Bestpreis erwirbt und ihren Mitgliedern für den privaten Konsum zur Verfügung stellt. Die Ersparnis gegenüber dem Rechnungsbetrag beträgt bis zu 30%.

 

Zum Vorteil aller Mitglieder möchte ALTINA möglichst viele Unternehmer als Mitglied gewinnen, um ein flächendeckendes Angebot genossenschaftlicher Vorteile anbieten zu können.

 

Auf Empfehlung eines Mitglieds können Sie der ALTINA kostenlos beitreten.

Förderung der Mitglieder
Die Genossenschaft ist besonders, weil sie vom Gesetz einen klaren Auftrag bekommen hat: Förderung der Mitglieder
Was ist eine Genossenschaft.pdf
PDF-Dokument [558.6 KB]
Umsatzsteuerliche Behandlung von Partner-Leistungen
Stand: 26.04.2011
Umsatzsteuerliche Behandlung von Partner[...]
PDF-Dokument [126.4 KB]

Vermittlung von Ersparnissen für die Mitglieder

Warenrückvergütung

Hervorzuheben ist die Möglichkeit der satzungsmäßig vorgesehenen sog. Warenrückvergütung, die bei der Genossenschaft als echte Betriebsausgabe berücksichtigt wird, die Anschaffungskosten beim Genossenschaftsmitglied jedoch nicht mindert und gleichzeitig als "Einnahme" nicht der Besteuerung unterliegt.

 

Die Warenrückvergütung stellt die Rückführung des Geschäftsüberschusses an die Genossenschaftsmitglieder dar, der den Mitgliedern als Folge der gesetzlichen Förderungspflicht der Genossenschaft gegenüber ihren Mitgliedern gebührt, denn die Bildung übermäßiger Reserven ist mit dem Wesen der Genossenschaft unvereinbar.

 

Durch die Warenrückvergütung erhält das Genossenschaftsmitglied nur zurück, was ihm durch die Genossenschaft gar nicht abverlangt hätte werden dürfen, wenn man die Idee der naturalen Förderung der Genossen ernst nimmt.


Mithin ist die Warenrückvergütung keine Preiskorrektur für das einzelne Geschäft zwischen Genossenschaft und Mitglied. Vielmehr ist sie eine Institution, durch die die Genossenschaft ohne Rücksicht auf die Preisgestaltung im einzelnen Leistungsgeschäft gegenüber den Mitgliedern ihre Aufgabe erfüllt, diesen einen Geschäftsbetrieb zur Verfügung zu stellen, der nicht auf Gewinnerzielung abgestellt ist.

 

Aus diesem Wesen der Rückvergütung ergibt sich, dass sie keine Form der Gewinnverteilung darstellt. Der Bundesfinanzhof bestätigt diese Auffassung und führt aus:


"Da die Genossenschaft eine Körperschaft ist, würde es dem deutschen Besteuerungssystem entsprechen, wenn sie wie eine Kapitalgesellschaft den von ihr erzielten Gewinn versteuern würde und wenn ferner die den Genossen zufließenden Beträge bei diesen der Einkommensteuer unterlägen. Der Steuergesetzgeber will aber die Genossenschaften nicht ebenso wie Kapitalgesellschaften besteuern, weil die Genossenschaft auf bestimmte Zwecke ausgerichtet ist, während die Kapitalgesellschaften jeden Zweck verfolgen können insbesondere aber, weil nicht die Förderung wirtschaftlicher Zwecke schlechthin, sondern die Förderung des Erwerbs oder der Wirtschaft der Mitglieder mittels gemeinschaftlichen Geschäftsbetriebes das Ziel der Genossenschaft ist. Die wirtschaftliche Aufgabenstellung der Genossenschaft als Hilfsfunktion für die Betriebe und Wirtschaften ihrer Mitglieder wird damit zum rechtlichen Begriffsmerkmal. Der Geschäftsbetrieb ist darum nicht auf die Erzielung von Gewinnen, sondern auf die Vermittlung von Ersparnissen für die Mitglieder der Genossenschaft, die zugleich ihre Kunden sind, gerichtet. Die Überschüsse, die durch den gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb erzielt werden, sind deshalb dem Genossenschaftsgedanken gemäß nicht als Gewinn im kapitalistischen Sinne, sondern als Ersparnisse anzusehen."


"Soweit die Genossenschaft satzungsgemäße Vorteile, wie etwa den Anspruch auf eine sog. Warenrückvergütung anpreist, handelt sie nicht unlauter."

 

Der Bundesgerichtshof hat das Prinzip der genossenschaftlichen Rückvergütung als einen der Genossenschaft eigentümlichen Vorteil definiert. Solange die Genossenschaften ihre Rückvergütungspflicht mit der einem Kaufmanne üblichen Sorgfalt erfüllt und insbesondere darüber wacht, dass sie der Pflicht auf der Grundlage einer rechtlich nicht zu beanstandenden Buchführung nachkommt, kann die Genossenschaft praktisch zu Selbstkosten arbeiten.

 

Genossenschaftliche Rückvergütung
Körperschaftsteuergesetz § 22
§ 22 Genossenschaftliche Rückvergütung.p[...]
PDF-Dokument [47.8 KB]

Der Mensch steht im Mittelpunkt

Genossenschaftliche Grundsätze

International anerkannten Definitionen folgend ist eine Genossenschaft eine selbständige Vereinigung von Personen, die sich auf freiwilliger Basis zusammenschließen, um ihre gemeinsamen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse zu befriedigen und ihre Vorstellungen in einem im Gemeinschaftseigentum befindlichen und demokratisch geleitetem Unternehmen zu verwirklichen.

Aus betriebswirtschaftlicher Perspektive kann die Genossenschaft als ein Unternehmen betrachtet werden, das die Interessen der Mitglieder fördert, wobei jedes Mitglied zugleich Eigentümer und Geschäftspartner des Unternehmens ist und somit unmittelbar von den Leistungen seiner Genossenschaft profitiert.

Wichtig ist hervorzuheben, dass bei einem genossenschaftlichen Unternehmen der Mensch im Mittelpunkt steht. Weiterhin wird die genossenschaftliche Identität durch Werte wie Demokratie, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität, Transparenz und soziale Verantwortung gestärkt.

 

Der Internationale Genossenschaftsbund (IGB) hat sieben Prinzipien für die Tätigkeiten von Genossenschaften festgelegt; sie sollen helfen, die genossenschaftlichen Werte in der Praxis zum Ausdruck zu bringen:

1. Freiwillige und offene Mitgliedschaft

Genossenschaften sind Organisationen auf freiwilliger Basis, die jedem offen stehen, der ihre Dienste in Anspruch nehmen kann und der bereit ist, die mit der Mitgliedschaft verbundenen Verantwortungen zu akzeptieren.

2. Demokratische Entscheidungsfindung durch die Mitglieder

Entscheidungsfindung in Genossenschaft erfolgt demokratisch nach dem Prinzip „Eine Person/ ein Mitglied, eine Stimme“. Gewählte Vertreter sind der Gesamtheit der Mitglieder rechenschaftspflichtig.
 

3. Wirtschaftliche Mitwirkung der Mitglieder

Mitglieder zahlen zu gleichermaßen Kapital in ihre Genossenschaft ein, über das sie eine demokratische Kontrolle ausüben. Zumindest ein Teil der Rücklagen verbleibt in der Regel im gemeinschaftlichen Eigentum der Genossenschaft. Die Mitglieder erhalten einen begrenzten Ausgleich, wenn überhaupt, für das von ihnen gezeichnete Kapital, dessen Einzahlung Grundbedingung für die Mitgliedschaft ist. Erträge werden für einen oder mehrere der folgenden Zwecke verwendet: Weiterentwicklung der Genossenschaft, Begünstigung der Einzelmitglieder im Verhältnis zu der von diesen für die Genossenschaft erbrachten Leistungen und Förderung anderer, von den Mitgliedern beschlossener Aktivitäten.
 

4. Autonomie und Unabhängigkeit

Genossenschaften sind autonome Selbsthilfe‐Organisationen, die von ihren Mitgliedern kontrolliert werden. Vereinbarungen mit Dritten oder Aufnahme von Fremdkapital erfolgen unter demokratischer Kontrolle durch die Mitglieder und unter der Gewährleistung des Fortbestands der genossenschaftlichen Autonomie.
 

5. Ausbildung, Fortbildung und Information

Genossenschaften gewährleisten Aus‐ und Fortbildung ihrer Mitglieder, ihrer gewählten Vertreter, ihrer Geschäftsführer und Angestellten, so dass diese zur Fortentwicklung ihrer Genossenschaft wirksam beitragen können. Darüber hinaus informieren sie die Öffentlichkeit ‐ besonders die Jugend und meinungsbildenden Multiplikatoren ‐ über Art und Vorzüge von kooperativem Handeln.
 

6. Kooperation mit anderen Genossenschaften

Genossenschaften dienen den Interessen ihrer Mitglieder und stärken die Genossenschaftsbewegung besonders effektiv durch Kooperation mit lokalen, regionalen, nationalen und internationalen [genossenschaftlichen] Strukturen.
 

7. Vorsorge für die Gemeinschaft der Genossenschaft

Durch die von ihren Mitgliedern beschlossene Politik arbeiten die Genossenschaften an der nachhaltigen Entwicklung ihrer Gemeinschaften.

 

Der Grad und die Art der Umsetzung der genossenschaftlichen Werte und Prinzipien in den nationalen Gesetzgebungen variiert sehr stark. Die Vielfalt der Arten von Genossenschaften führt zu der Schlussfolgerung, dass sich genossenschaftliche Identität einer Organisation nicht an der Rechtsform per se festmachen. Folglich ist es in der Hand der (potentiellen) Genossenschaftler diese Werte und Prinzipien in der Satzung der eigenen Genossenschaft zu verankern und diese später auch langfristig zu praktizieren.

Unternehmensform Genossenschaft
IHK-Merkblatt: Die eingetragene Genossenschaft und die europäische Genossenschaft
Unterenehmensform Genossenschaft - IHK-M[...]
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