alternativ - innovativ - nachhaltig

ALTINA Global Network SCE

ALTINA Global Network SCE ist eine Europäische Genossenschaft für soziale Menschen und Nachhaltigkeit.

 

Gegenstand der ALTINA ist die Förderung von Nachhaltigkeit und mehr soziale Gerechtigkeit, sowie die Investition in alternative Energie-Projekte, innovativen Wohnungsbau und nachhaltigen Sandelholz-Anbau.

 

Wir laden Sie ein, kostenlos Mitglied der ALTINA zu werden und das genossenschaftliche Steuerprivileg für Ihren privaten Bedarf zu nutzen.

 

Auf Empfehlung eines Mitglieds können Sie der ALTINA kostenlos beitreten.

Waren und Dienstleistungen zum Bestpreis

ALTINA BonusPortal

Im ALTINA BonusPortal präsentieren Unternehmer ihre Firmen, Waren und Dienstleistungen mit Ersparnissen von bis zu 30%.

 

Die Ersparnisse stammen aus der steuerfreier Rückvergütung (nur Genossenschaften haben dieses Privileg) und sind keine unternehmerfinanzierten Nachlässe oder Rabatte.

 

Um Ersparnisse zu erzielen, kauft ALTINA vorab bei Unternehmer-Mitgliedern Waren- und Dienstleistungs-Kontingente zum Bestpreis. Tätigen unsere Mitglieder bei diesen Firmen Umsätze für den privaten Bedarf, dann wird ihnen die steuerliche Differenz zum Bestpreis als TaxBonus rückvergütet und im ALTINA BonusDepot in Form von Geschäftsanteilen gutgeschrieben.

 

Die Ersparnisse von bis zu 30% stammen aus steuerfreier Rückvergütung und sind keine unternehmerfinanzierten Nachlässe oder Rabatte.

ALTINA kauft zum Bestpreis
ALTINA kauft Waren- und Dienstleistungs-Kontingente zum Bestpreis.
Stand: 24. Mai 2019
ALTINA zum Bestpreis 240519.pdf
PDF-Dokument [477.3 KB]

Vorteil für Unternehmer: mehr Umsatz und bessere Kundenbindung durch TaxBonus und günstige Preise, keine Reduzierung der Nettogewinnmarge durch TaxBonus, kostenlose Werbung und Empfehlungs-Netzwerk im ALTINA Bonus-Portal, InfoBonus für die Empfehlung neuer Mitglieder.

 

Vorteil für Kunden: mehr Netto vom Brutto durch TaxBonus und Ersparnisse von bis zu 30%, unabhängig von sonstigen Nachlässen oder Rabatten der Firmen, Sicherheit vor Inflation und Geldentwertung durch den Erwerb von Waren- und Dienstleistungskontingente des täglichen Bedarfs (sinnvoller als Gold), InfoBonus für die Empfehlung neuer Mitglieder.

 

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ALTINA innovativer Wohnungsbau

ALTINA Wohnbau

ALTINA fördert innovativen Wohnungsbau am Wohnort der Mitglieder.

 

Der Erwerb von Wohnbau-Anteilen bietet unseren Investment-Mitgliedern nachhaltige Sachwertsicherheit gegen drohende Inflationsverluste und Ausfallrisiken bei Geldanlagen und Papierwerten.

 

Die Vermietung der schuldenfreien Immobilien an Mietkauf-Mitglieder dient der Nachhaltigkeit, da diese als Mietkäufer monatlich Wohnbau-Anteile erwerben und als Miteigentümer auf einen guten Zustand der Immobilie achten.

 

Ein weiterer Vorteil ist, dass aus den Erlösen des Verkaufs von Wohnbau-Anteilen an Mietkäufer fortlaufend neue Immobilien gebaut werden können, oder alternativ dazu, eine sichere monatliche Immobilien-Rente vereinbart werden kann.

 

Vorteil für Investment-Mitglieder: Sicherheit durch nachhaltige und schuldenfreie Wohnbau-Anteile vs. Inflations- und Ausfallrisiken bei Geld und Papierwerten.

 

Vorteil für Mietkauf-Mitglieder: Sicherheit durch schuldenfreien Erwerb von Wohneigentum vs. Risiko durch lebenslange Mietzahlungen ohne Vermögensbildung.

ALTINA innovativer Wohnungsbau
Die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum soll zukünftig im Mittelpunkt unserer Tätigkeiten stehen. Die Konzeption "ALTINA innovativer Wohnungsbau” befindet sich in der Entwicklung und muss im Detail noch ausgearbeitet werden.
Stand: 13. Mai 2019
ALTINA gemeinnütziger Wohnbau 130519.pdf
PDF-Dokument [2.2 MB]
ALTINA Wohnbau bis 100% Spenden-Kalkulation
Können innovativer Wohnungsbau und gemeinnützige Vereine gleichzeitig und steuerlich vorteilhaft gefördert werden?
Die ALTINA Spenden-Kalkulation vergleicht Wohnbau mit und ohne Spende.
Stand: 15. Mai 2019
ALTINA gWohnbau bis100%SpendenKalkulatio[...]
PDF-Dokument [3.1 MB]

DIW Berlin, Wochenbericht 29/2019

Staatlich geförderter Mietkauf kann einkommensschwachen Familien Weg in die eigenen vier Wände ebnen

Süddeutsche Zeitung, 22. März 2019

Schickes Wohnen zum halben Preis

ALTINA alternative Energie-Projekte

ALTINA CleanEnergy

Als global investierende Genossenschaft nehmen wir unsere unternehmerische Verantwortung für den Schutz der Umwelt und den Zusammenhalt der Gesellschaft sehr ernst.

Eines unserer wichtigsten Ziele ist, in nachhaltige Umwelt-, Klima- und Energie-Projekte zu investieren.

 

Energiesystem der Zukunft: mit dem Naturschutz vereinbar!

Michael Schäfer, Leiter Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland erklärt: „Zentral für ein Gelingen der Energiewende ist, die Interessen der Menschen vor Ort und die Anliegen des Naturschutzes zu berücksichtigen. Das bedeutet, dass neben der Flächenverfügbarkeit auch planerische Aspekte eine stärkere Rolle spielen müssen. Denn eine mit Weitsicht gestaltete Energiewende lässt Menschen an ihr teilhaben – politisch in der Planung, aber auch finanziell in der Umsetzung – und schafft so Akzeptanz“, so Schäfer. Andere Länder wie Dänemark haben solche finanziellen Teilhabemodelle bereits erfolgreich umgesetzt. „Auf diese Weise gelingt die Energiewende in Einklang mit Mensch und Natur.“

 

Das CleanEnergy Project ist ein Online Magazin über das Zusammenspiel zwischen Gesellschaft, Wirtschaft, Umwelt, Energie und Technologie auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

 

Sektorenkopplung in Wärmenetzen: Wie Erneuerbare Energien die Wärmewende voranbringen können

 

Weltpremiere: Neuer elektrothermischere Energiespeicher in Betrieb

 

Quer, BR, 25.04.2019
Hochspannung: Können neue Stromspeicher Trassen verhindern?

 

Die Anstalt vom 9. April 2019 klärt auf über die Ursachen und den CO2-Verbrauch in Deutschland.

 

Prof. Hans Werner Sinn: ENERGIEWENDE - System Crash

 

Prof. Hans Werner Sinn: Energiewende ins Nichts

 

Greenpeace Energie e.G: So funktioniert Windgas

 

Zukunftsperspektive für Stadt und Land

 

ALTINA für umweltverträgliche Mobilität

ALTINA EcoMobil

Eines der drängenden Probleme auf unserer Erde ist die Klimaveränderung durch den zu hohen CO2-Ausstoß aufgrund des großen Verbrauchs an fossilen Energieträgern. Luftschadstoffe und der Verkehrslärm beeinträchtigen die Gesundheit der Bürger in besonderem Maße und mindern die Lebensqualität. Die Mitglieder der ALTINA werden ermuntert, den Anteil des nichtmotorisierten Individualverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen zielstrebig und spürbar zu erhöhen.

 

Der VCD - Für eine umweltverträgliche, sichere und gesunde Mobilität.

 

Power to Gas - Mikrobiologisch erzeugter Treibstoff aus CO2 mit Wind- & PV-Strom

Möchten Sie ALTINA kennenlernen?

Einer für alle, und alle für einen!

Die Genossenschaftsidee

Die Genossenschaftsidee als eine weitreichende gesellschaftliche und institutionelle Innovation, die sich weltweit verbreitet hat und von Generation zu Generation weitergegeben wird.

 

In ihrem institutionellen Kern steht die Idee insbesondere für Eigeninitiative, Bereitschaft zur Verantwortung und Selbsthilfe, sowie eine lokale Vernetzung und Verwurzelung. Zentraler Ausgangspunkt für Genossenschaften ist ihre Staatsunabhängigkeit.

 

Genossenschaften verstehen sich darüber hinaus als parteipolitisch und religiös ungebunden und leisten einen Beitrag zur Armutsbekämpfung, zur Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen, sowie zur Sicherung der sozialen Teilhabe von Menschen.

 

„Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele gemeinsam.“ – dieses Konzept demokratischer Beteiligung begeistert heutzutage weltweit über eine Milliarde Menschen.

 

Genossenschaften sind „nicht die Lösung für alle sozialen, kommunalen und arbeitsmarktpolitischen Probleme“, aber sie fundieren auf Grundprinzipien und Werten, die es ermöglichen, anders zu wirtschaften und dabei einen „Member Value“, einen Nutzen für die Mitglieder in den Vordergrund zu stellen, der über das reine Aktionärsinteresse („Shareholder-Value“) hinausgeht.

 

Filmbeitrag:  Genossenschaften - Idee und Praxis

Förderung des Erwerbs oder der Wirtschaft

Förderung der Mitglieder

Der gesetzliche Förderauftrag von Genossenschaften ist, den Erwerb oder die Wirtschaft ihrer Mitglieder zu fördern.

 

Der Förderauftrag privilegiert die Genossenschaft gegenüber Wettbewerbern und verpflichtet sie gegenüber ihren Mitgliedern.



ALTINA erfüllt ihren Förderauftrag dadurch, dass sie bei ihren gewerblichen Mitgliedern Waren- und Dienstleistungs-Kontingente zum Bestpreis erwirbt und ihren Mitgliedern für den privaten Konsum zur Verfügung stellt. Die Ersparnis gegenüber dem Rechnungsbetrag beträgt bis zu 30%.

 

Zum Vorteil aller Mitglieder möchte ALTINA möglichst viele Unternehmer als Mitglied gewinnen, um ein flächendeckendes Angebot genossenschaftlicher Vorteile anbieten zu können.

 

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Förderung der Mitglieder
Die Genossenschaft ist besonders, weil sie vom Gesetz einen klaren Auftrag bekommen hat: Förderung der Mitglieder
Was ist eine Genossenschaft.pdf
PDF-Dokument [558.6 KB]
Umsatzsteuerliche Behandlung von Partner-Leistungen
Stand: 26.04.2011
Umsatzsteuerliche Behandlung von Partner[...]
PDF-Dokument [126.4 KB]

Vermittlung von Ersparnissen für die Mitglieder

Warenrückvergütung

Hervorzuheben ist die Möglichkeit der satzungsmäßig vorgesehenen sog. Warenrückvergütung, die bei der Genossenschaft als echte Betriebsausgabe berücksichtigt wird, die Anschaffungskosten beim Genossenschaftsmitglied jedoch nicht mindert und gleichzeitig als "Einnahme" nicht der Besteuerung unterliegt.

 

Die Warenrückvergütung stellt die Rückführung des Geschäftsüberschusses an die Genossenschaftsmitglieder dar, der den Mitgliedern als Folge der gesetzlichen Förderungspflicht der Genossenschaft gegenüber ihren Mitgliedern gebührt, denn die Bildung übermäßiger Reserven ist mit dem Wesen der Genossenschaft unvereinbar.

 

Durch die Warenrückvergütung erhält das Genossenschaftsmitglied nur zurück, was ihm durch die Genossenschaft gar nicht abverlangt hätte werden dürfen, wenn man die Idee der naturalen Förderung der Genossen ernst nimmt.


Mithin ist die Warenrückvergütung keine Preiskorrektur für das einzelne Geschäft zwischen Genossenschaft und Mitglied. Vielmehr ist sie eine Institution, durch die die Genossenschaft ohne Rücksicht auf die Preisgestaltung im einzelnen Leistungsgeschäft gegenüber den Mitgliedern ihre Aufgabe erfüllt, diesen einen Geschäftsbetrieb zur Verfügung zu stellen, der nicht auf Gewinnerzielung abgestellt ist.

 

Aus diesem Wesen der Rückvergütung ergibt sich, dass sie keine Form der Gewinnverteilung darstellt. Der Bundesfinanzhof bestätigt diese Auffassung und führt aus:


"Da die Genossenschaft eine Körperschaft ist, würde es dem deutschen Besteuerungssystem entsprechen, wenn sie wie eine Kapitalgesellschaft den von ihr erzielten Gewinn versteuern würde und wenn ferner die den Genossen zufließenden Beträge bei diesen der Einkommensteuer unterlägen. Der Steuergesetzgeber will aber die Genossenschaften nicht ebenso wie Kapitalgesellschaften besteuern, weil die Genossenschaft auf bestimmte Zwecke ausgerichtet ist, während die Kapitalgesellschaften jeden Zweck verfolgen können insbesondere aber, weil nicht die Förderung wirtschaftlicher Zwecke schlechthin, sondern die Förderung des Erwerbs oder der Wirtschaft der Mitglieder mittels gemeinschaftlichen Geschäftsbetriebes das Ziel der Genossenschaft ist. Die wirtschaftliche Aufgabenstellung der Genossenschaft als Hilfsfunktion für die Betriebe und Wirtschaften ihrer Mitglieder wird damit zum rechtlichen Begriffsmerkmal. Der Geschäftsbetrieb ist darum nicht auf die Erzielung von Gewinnen, sondern auf die Vermittlung von Ersparnissen für die Mitglieder der Genossenschaft, die zugleich ihre Kunden sind, gerichtet. Die Überschüsse, die durch den gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb erzielt werden, sind deshalb dem Genossenschaftsgedanken gemäß nicht als Gewinn im kapitalistischen Sinne, sondern als Ersparnisse anzusehen."


"Soweit die Genossenschaft satzungsgemäße Vorteile, wie etwa den Anspruch auf eine sog. Warenrückvergütung anpreist, handelt sie nicht unlauter."

 

Der Bundesgerichtshof hat das Prinzip der genossenschaftlichen Rückvergütung als einen der Genossenschaft eigentümlichen Vorteil definiert. Solange die Genossenschaften ihre Rückvergütungspflicht mit der einem Kaufmanne üblichen Sorgfalt erfüllt und insbesondere darüber wacht, dass sie der Pflicht auf der Grundlage einer rechtlich nicht zu beanstandenden Buchführung nachkommt, kann die Genossenschaft praktisch zu Selbstkosten arbeiten.

 

Genossenschaftliche Rückvergütung
Körperschaftsteuergesetz § 22
§ 22 Genossenschaftliche Rückvergütung.p[...]
PDF-Dokument [47.8 KB]

Der Mensch steht im Mittelpunkt

Genossenschaftliche Grundsätze

International anerkannten Definitionen folgend ist eine Genossenschaft eine selbständige Vereinigung von Personen, die sich auf freiwilliger Basis zusammenschließen, um ihre gemeinsamen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse zu befriedigen und ihre Vorstellungen in einem im Gemeinschaftseigentum befindlichen und demokratisch geleitetem Unternehmen zu verwirklichen.

Aus betriebswirtschaftlicher Perspektive kann die Genossenschaft als ein Unternehmen betrachtet werden, das die Interessen der Mitglieder fördert, wobei jedes Mitglied zugleich Eigentümer und Geschäftspartner des Unternehmens ist und somit unmittelbar von den Leistungen seiner Genossenschaft profitiert.

Wichtig ist hervorzuheben, dass bei einem genossenschaftlichen Unternehmen der Mensch im Mittelpunkt steht. Weiterhin wird die genossenschaftliche Identität durch Werte wie Demokratie, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität, Transparenz und soziale Verantwortung gestärkt.

 

Der Internationale Genossenschaftsbund (IGB) hat sieben Prinzipien für die Tätigkeiten von Genossenschaften festgelegt; sie sollen helfen, die genossenschaftlichen Werte in der Praxis zum Ausdruck zu bringen:

1. Freiwillige und offene Mitgliedschaft

Genossenschaften sind Organisationen auf freiwilliger Basis, die jedem offen stehen, der ihre Dienste in Anspruch nehmen kann und der bereit ist, die mit der Mitgliedschaft verbundenen Verantwortungen zu akzeptieren.

2. Demokratische Entscheidungsfindung durch die Mitglieder

Entscheidungsfindung in Genossenschaft erfolgt demokratisch nach dem Prinzip „Eine Person/ ein Mitglied, eine Stimme“. Gewählte Vertreter sind der Gesamtheit der Mitglieder rechenschaftspflichtig.
 

3. Wirtschaftliche Mitwirkung der Mitglieder

Mitglieder zahlen zu gleichermaßen Kapital in ihre Genossenschaft ein, über das sie eine demokratische Kontrolle ausüben. Zumindest ein Teil der Rücklagen verbleibt in der Regel im gemeinschaftlichen Eigentum der Genossenschaft. Die Mitglieder erhalten einen begrenzten Ausgleich, wenn überhaupt, für das von ihnen gezeichnete Kapital, dessen Einzahlung Grundbedingung für die Mitgliedschaft ist. Erträge werden für einen oder mehrere der folgenden Zwecke verwendet: Weiterentwicklung der Genossenschaft, Begünstigung der Einzelmitglieder im Verhältnis zu der von diesen für die Genossenschaft erbrachten Leistungen und Förderung anderer, von den Mitgliedern beschlossener Aktivitäten.
 

4. Autonomie und Unabhängigkeit

Genossenschaften sind autonome Selbsthilfe‐Organisationen, die von ihren Mitgliedern kontrolliert werden. Vereinbarungen mit Dritten oder Aufnahme von Fremdkapital erfolgen unter demokratischer Kontrolle durch die Mitglieder und unter der Gewährleistung des Fortbestands der genossenschaftlichen Autonomie.
 

5. Ausbildung, Fortbildung und Information

Genossenschaften gewährleisten Aus‐ und Fortbildung ihrer Mitglieder, ihrer gewählten Vertreter, ihrer Geschäftsführer und Angestellten, so dass diese zur Fortentwicklung ihrer Genossenschaft wirksam beitragen können. Darüber hinaus informieren sie die Öffentlichkeit ‐ besonders die Jugend und meinungsbildenden Multiplikatoren ‐ über Art und Vorzüge von kooperativem Handeln.
 

6. Kooperation mit anderen Genossenschaften

Genossenschaften dienen den Interessen ihrer Mitglieder und stärken die Genossenschaftsbewegung besonders effektiv durch Kooperation mit lokalen, regionalen, nationalen und internationalen [genossenschaftlichen] Strukturen.
 

7. Vorsorge für die Gemeinschaft der Genossenschaft

Durch die von ihren Mitgliedern beschlossene Politik arbeiten die Genossenschaften an der nachhaltigen Entwicklung ihrer Gemeinschaften.

 

Der Grad und die Art der Umsetzung der genossenschaftlichen Werte und Prinzipien in den nationalen Gesetzgebungen variiert sehr stark. Die Vielfalt der Arten von Genossenschaften führt zu der Schlussfolgerung, dass sich genossenschaftliche Identität einer Organisation nicht an der Rechtsform per se festmachen. Folglich ist es in der Hand der (potentiellen) Genossenschaftler diese Werte und Prinzipien in der Satzung der eigenen Genossenschaft zu verankern und diese später auch langfristig zu praktizieren.

Unternehmensform Genossenschaft
IHK-Merkblatt: Die eingetragene Genossenschaft und die europäische Genossenschaft
Unterenehmensform Genossenschaft - IHK-M[...]
PDF-Dokument [58.3 KB]